Architektur braucht kein Mensch. Aber Mensch braucht Architektur.

Architektur entsteht aus dem Zusammenspiel von vernetzten, komplexen Spezialgebieten. Eine Person kann nie alle Facetten eines Projektes abbilden. Darum sind wir ein interdisziplinäres Team, das sowohl in der Gestaltung wie auch im Management zu Hause ist.

Festspielhaus Baden-Baden

 

2011 – Beitrag zum Realisierungswettbewerb des Festspielhaus Baden-Baden. Aufgabe war die Neuentwicklung des gastronomischen Konzeptes im Pausenfoyer des Festspielhaus.

tafkal* entwickelte ein modulares Möblierungskonzept, welches durch seine langläufige Form die Raumwirkung des lang gestreckten Foyes unterstützt. Die kräftige Farbe der Theken- und Tischeinbauten kontrastiert mit den gedeckten Naturtönen, die im Foyerbereich vorherrschen. Der Effekt wird durch die warmweiße Beleuchtung gebrochen, und so noch deutlicher. Gleichzeitig wirft die unbedingte geometrische Reduktion der Möbel das Auge auf den Raum zurück. Durch die elementierte, flexible Struktur aus mobilen Elementen sind vielfache Aufstellmöglichkeiten möglich. So passt sich der Entwurf den sehr vielfältigen Nutzungsanforderungen an.

Die Tische sind in ihrer Kubatur so gestaltet, dass die sechs Barhocker komplett in die Tische hereingestellt werden können. So ist es möglich die Tische Platz sparend in der “Parkposition” zu lagern. Die Bar gliedert sich, in vier äußerlich identisch gestaltete Elemente, die in ihren Dimensionen den Tischen gleichen. Entsprechend ihrer Nutzung sind sie mit Präsentationskühlung für die Snacks, Kaffeemaschinen, Handwaschbecken, Arbeitsplatte und Getränkekühlung aufgeteilt. Dadurch lassen sich viele verschiedene Kombinationsmöglichkeiten realisieren. Die Arbeitsoberflächen der “Rückbar” sind mit einer Pflegeleichen Edelstahloberfläche ausgestattet. Sämtliche sichtbaren Möbeloberflächen sind Eiche furniert, mit einer dunkelroten Beize behandelt und mit klarem Hartlack dauerhaft versiegelt. Die Kubaturen der Barmöbel werden mit verdeckt montierten Leuchten verstärkt, die die Waren in den Regalen und Präsentationstheke ausleuchten.

Die Barmöbel laufen wie auch die Bartische in versenkten Bodenschienen, an ihrer Position werden sie mit ein paar Handgriffen mit einer Klemmschraube verankert. Die “Barrückwand” kann zum Platz sparenden Transport und Parken an die Theke heran geschoben werden. Dabei schiebt sich der Barboden hoch und nimmt eine Abdeckplatte mit, um die Bar komplett zu verschließen. So kann ein unbefugter Zugriff / Zutritt vermieden werden. An drei definierten Stellen, nähe Treppe, Fluchtreppe und Aufzug werden versenkte und verdeckte Anschlussdosen in den Boden installiert um so die Bar mit Strom und Wasser zu versorgen und die Entwässerung zu gewährleisten. So kann die größtmögliche Flexibilität ohne Einbußen bei der Nutzbarkeit umgesetzt werden.

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