Architektur braucht kein Mensch. Aber Mensch braucht Architektur.

Das Leben eines Gebäudes beginnt, wenn unsere Arbeit getan ist. Die Entstehung ist die Vorgeschichte der Nutzung. Nach dieser Philosophie baut TAFKAL

Tour de TAFKAL: Kopenhagen

Smørrebrød und Architektur – TAFKAL ist auf Tour in Kopenhagen. Im Norden tut sich bekanntlich viel in der Architektur: Stockholm wächst wie verrückt, in Oslo wird die Stadt mit den schmalsten Hochhäusern der Welt erweitert. Auch kleinere Städte wie Aarhus oder Malmö haben sich in den letzten 10 Jahren neu erfunden. Kopenhagen war der Vorreiter der Skandinavischen Metropolen und ist heute Referenz für eine menschennahe Stadtentwicklung. Ein städtebaulicher Bilbao-Effekt hat eingesetzt – man muss sich nur die Homepage von Gehl Architects anschauen, um eine Ahnung davon zu kriegen, wie viele Bürgermeister Kopenhagen nacheifern möchten.

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Brücken, Geschosswohnen und eine Müllverbrennungsanlage

TAFKAL hat in einem kurzen Städte-Trip nach Kopenhagen die wichtigsten aktuellen Bauten besucht. Erster Halt war das in Bau befindliche Amager Resource Center von Bjarke Ingels. Eine Müllverbrennungsanlage, die eine schöne Silhouette am Horizont bildet und in den Wintermonaten eine Skipiste für die dänische Hauptstadt bietet. Weitere Haltestellen der Tour waren die neuen Brücken über die Kanäle, unter anderem von Olas Eliasson und Dietmar Feichtinger. Die in Wohntürme umgbauten Silos des ehemaligen Industriehafens von MVRDV stehen schon länger, sind aber immer ein Besuch wert. Der Neubau von Rem Koolhaas für das Blox Museum direkt am Wasser hat schon seine endgültige Form erreicht.

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Streetfood Copenhagen

Eines der Hauptatraktionen war jedoch das Street-Food Mekka in einer alten Lagerhalle auf dem Papirøen. Sehr überlaufen, was aber auch die Qualität des Konzeptes zeigt. Auf guten 1000 m2 reihen sich wild gebaute Essenstände mit unterschiedlichsten Angeboten – vom Pulled Pork über Asiatisch bis hin zu Smørrebrød und Pølser. Ein wenig erinnert die Halle mit all den Farben, Menschen und Gerüchen an einen Basar. Nach geduldigen Anstehen für das ausgesuchte Essen, kann man aber bei ausreichend gutem Wetter die Halle aber verlassen und auf einem der vielen Bierbänke platz nehmen. Direkt am Wasser und mit Aussicht auf das Schauspielhaus von Lundgaard & Tranberg.

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Wir kommen wieder

Abschließend ist zu sagen, dass der Trip nur als „Part 1“ gesehen werden kann – Gebiete wie der im Umbruch befindliche Nord-Hafen und die letzten Parzellen von Ørestad haben wir übersprungen. Für ein Besuch des viel gezeigten Superkilen von topotek blieb aber noch Zeit.

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